Hühnerbrühe – warum sie bei mir immer auf dem Herd steht

Suppen - Hühnerfond

Es gibt Gerichte, die brauchen kein großes Tamtam.


Eine gute Hühnerbrühe gehört genau dazu. Sie wärmt, nährt und fühlt sich an wie ein leiser Sonntagmorgen.

Wenn ich Hühnerbrühe koche, geht es nicht nur ums Essen. 

Es geht ums Runterkommen. Ums Schnippeln. Ums Warten. Und um diesen Duft, der langsam die Küche füllt.


Meine Zutaten:


1 ganzes Huhn

Lauchstange

Karotten

Zwiebeln

Knollensellerie

2 Stangen Staudensellerie

Knoblauchknolle

1 Zweig Rosmarin

2 Zweige Thymian

2 Lorbeerblätter

1 TL Pfefferkörner

6 Nelken

5 Petersilienstängel oder 1 Petersilienwurzel

2 Tomaten

5 Wacholderbeeren

Salz & Pfeffer


Optional (je nach Stimmung):

etwas Salbei

ein paar Scheiben Ingwer

ein kleiner Schuss Weißwein


Alles kommt in einen großen Topf, wird mit kaltem Wasser bedeckt und dann darf die Zeit ihre Arbeit machen. 

Kein hektisches Kochen, nur sanftes Ziehenlassen.


Am Ende entsteht mehr als Brühe.


Es entsteht ein Gefühl von Zuhause.


Wenn du nur ein Rezept in deiner Küche wirklich beherrschen willst – dann dieses.



MEHR auf ORDNUNG ist MÖGLICH