Hühnerbrühe – warum sie bei mir immer auf dem Herd steht
Es gibt Gerichte, die brauchen kein großes Tamtam.
Wenn ich Hühnerbrühe koche, geht es nicht nur ums Essen.
Es geht ums Runterkommen. Ums Schnippeln. Ums Warten. Und um diesen Duft, der langsam die Küche füllt.
Meine Zutaten:
1 ganzes Huhn
1 Lauchstange
4 Karotten
3 Zwiebeln
1 Knollensellerie
2 Stangen Staudensellerie
1 Knoblauchknolle
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Thymian
2 Lorbeerblätter
1 TL Pfefferkörner
6 Nelken
5 Petersilienstängel oder 1 Petersilienwurzel
2 Tomaten
5 Wacholderbeeren
Salz & Pfeffer
Optional (je nach Stimmung):
etwas Salbei
ein paar Scheiben Ingwer
ein kleiner Schuss Weißwein
Alles kommt in einen großen Topf, wird mit kaltem Wasser bedeckt und dann darf die Zeit ihre Arbeit machen.
Kein hektisches Kochen, nur sanftes Ziehenlassen.
Am Ende entsteht mehr als Brühe.
Es entsteht ein Gefühl von Zuhause.
Wenn du nur ein Rezept in deiner Küche wirklich beherrschen willst – dann dieses.
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